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Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Vereins am 31. Oktober 2014 stand die Zustimmung zum Kooperationsvertrag zwischen der gemeinnützigen Digitale Helden GmbH und dem Verein „Eltern für Schule e.V.“. Die Versammlung stimmte diesem Kooperationsvertrag einstimmig zu.

Der Vertragsgegenstand ist wie folgt beschrieben:

Die Digitale Helden gGmbH und der Verein „Eltern für Schule e.V.“ arbeiten gemeinsam daran, das Peer-Education Programm „Digitale Helden“ an allen Frankfurter Sekundarschulen nachhaltig zu etablieren.

Der Inhalt des Peer-Education Programmes ist in der Präambel niedergelegt:

Das Peer-Education Programm bildet SchülerInnen der 8.-10. Klasse schul- und schulformübergreifend durch MedienpädagogInnen der Digitalen Helden gGmbH zu „Digitalen Mentoren“ aus. Als sogenannte Digitale Helden beraten sie jüngere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse beim Umgang mit persönlichen Daten (z.B. Fotos) im Internet, sozialen Netzwerken und bei der Prävention von Cybermobbing. Sie führen eigenständig Klassenbesuche durch, führen mit jüngeren SchülerInnen erste Gespräche im „digitalen Notfall“ und gestalten Elternabende. Begleitet werden die Mentoren durch Pädagogen ihrer Schule und durch Ausbilder aus dem Digitale Helden-Team. Im Ernstfall kann auf ein breites Netzwerk an Fachpersonal vermittelt werden.

Das Peer-Education Programm „Digitale Helden“ ist eine Kombination aus Präsenz- und Online-Lernen (Blended Learning). Ein Teil der Bildungsmaterialien sind über sogenannte Creative Commons frei zugänglich.

Im ersten Ausbildungsjahr werden die SchülerInnen zum „Junior Coach Digitale Helden“ ausgebildet. Im zweiten Ausbildungsjahr werden die SchülerInnen als Mentoren einer neuen Jahrgangsgruppe zu „Senior Coach Digitale Helden“ ausgebildet. Nach drei Jahren ist ein rollierendes System in der Schule etabliert. Damit wird die Nachhaltigkeit sichergestellt.

Die allgemeinen Ziele des Ausbildungsprogramms werden folgendermaßen beschrieben: